Ein Freund und ehemaliger Kommilitone von mir (mit dem gemeinsam ich viele Stunden Jura Kleingruppe durchgemacht habe) hat sich mit einem Internetstartup selbstständig gemacht. Man könnte sich jetzt fragen warum die ganzen Juristen plötzlich einen auf Internet machen, aber das ist hier erstmal nicht das Thema. Sondern: Sein Startup natürlich ! Die Seite findet ihr unter meinverein.de und sie ist noch in der Beta-Phase. Für die Beta-Phase funktioniert aber schon sehr viel sehr gut, wenn das bei allen Startups am Anfang so wäre bräuchte man nicht andauernd einen Relaunch. Um was geht es: Vereine können sich hierüber organisieren und die Kommunikation aufrechterhalten sowie Fotos von Mannschaftsfahrten, Spielen etc. einstellen. Besonders gut gemacht ist die Möglichkeit sich die eigene Startseite anzupassen. Dort kann man von youtube über Spiegel Online bis zu wer war auf meiner Seite und was liegt an das komplette Erscheinungsbild frei bestimmen. Wie ich aus erster Hand weiß hat Max auch noch die ein oder andere Überraschung in der Hinterhand… Technisch ist die Seite in jedem Fall auf höchstem Niveau angesiedelt der Upload von Videos und von Bildern klappt einwandfrei und man kann zumindest die Bilder auch noch online bearbeiten (es gibt auch keine MB Beschränkung für die Bilder sondern diese werden automatisch entsprechend verkleiner vor dem Upload). Respekt, das habe ich sonst selten gesehen. Eigentlich steht dem Erfolg der Plattform von der Seite der Technik und des Designs nichts entgegen.
Mein Verein.de richtet sich nicht im Gegensatz zu den ganzen Sportlernetzwerken nicht nur an diese eine spezielle Zielgruppe sonderen an jede Art von Verein, also auch den Taubenzüchterverein hinterm Deich links. Mit dieser Zielgruppe, welche nicht nur die jugendlichen internetaffinen Surfer anspricht, sondern mit Vereinsmitgliedern aus dem Taubenzüchterverein eben auch Menschen mit wenig Kontakt zum Internet, haben Max und sein Team eine große Herausforderung angenommen. Nicht nur muss diese Zielgruppe erreicht werden, vielmehr müssen die Nutzer dieser Zielgruppe die Plattform auch sofort verstehen und bedienen können. (über die Wichtigkeit der Usability im web2.0 auch der Post von paulinepauline) Hieraus folgte die Notwendigkeit, eine für Silver Surfer und Internetnewbies intuitiv zu bedienende Plattform zu erstellen, welche sich insbesondere duch höchste Usability und ein klares, verständliches Design auszeichnet. Ich finde, dass die Plattform tatsächlich sehr einfach zu bedienen ist. (Im Gegensatz zu groops, wie auch der Webvogel kritisiert
Angefangen von der Verkleinerung der Fotos (hatte ich schon gesagt, oder?) über die Einrichtung eines Vereins, bis hin zur Übersicht über die eigenen Tätigkeiten ist alles kinderleicht zu verstehen, auch wenn es anfangs eine Umgewöhnung im Vergleich zu vielen für Internettechies programmierten Communities ist.
Jetzt kommt es also darauf an, ob die Jungs sich gegen die bestehende Konkurrenz durchsetzen können. (Wobei diese soweit ich den Markt Überblicken kann noch sehr klein ist hierzu zähle ich eigentlich nur groops und klubba, siehe zu diesen Projekten die entsprechenden Beschreibungen bei DS). Sportme und ähnliche Netzwerke würde ich in jedem Fall nicht wirklich dazurechnen, da diese doch zu speziell sind. Bleibt also abzuwarten und zu schauen wie sich das Netzwerk entwickelt.
Ich wünsche Max auf jeden Fall erstmal viel Erfolg !
P.S.: Gerade noch bei sayhoo gelesen.
Update: Mit sixtgroups (DS berichtet) ist ein weiterer Konkurrent von meinverein.de an den start gegangen, auch wenn dieser auf den ersten Blick so aussieht, als wäre er etwas anders ausgerichtet.


10. Oktober, 2007 um 12:16 |
Kurzer Hinweis: Mit sixt haben wir nichts zu tun
Six Groups bietet allen Gruppen von Menschen die Möglichkeit, die eigene Community in 3 Klicks online zu bringen. Dazu gehören natürlich auch Vereine.
11. Oktober, 2007 um 2:13 |
Okay, dann habe ich das mit einer Community vermischt die Sixt gerade am aufbauen ist… es gibt aber auch gerade so viel verschiedene…
11. Oktober, 2007 um 8:47 |
[...] hat mein Artikel über meinverein.de doch schon erste Erfolge gezeitigt, wurde Max doch kurz darauf von Betreibern [...]