Hype ?

26. September, 2007

Zur Zeit geht die Frage was mit Facebook passiert mal wieder durch Blogs (statt aller: Connected Marketing) und Newsseiten. Spannend. Angeblich will Microsoft einen Stock kaufen, Zuckerberg will aber nicht verkaufen bzw. nicht alles. Wahrscheinlich ist ein bisschen von beidem richtig. Auf jeden Fall wird sich m.E. in den nächsten Monaten entscheiden wie es mit Facebook weitergeht.  Zur Auswahl stehen Verkauf und Börsengang. Börsengang ist in meinen Augen nicht so spannend, weswegen ich hierzu nichts schreiben werde.

Aber Verkauf ist spannend, denn einer der großen wird Sie kriegen und die anderen haben das nachsehen. Die Frage die sich dann stellt ist: Was machen die anderen großen Unternehmen, die Facebook nicht kriegen. Irgendwie müssen Sie nachziehen aber es gibt nicht so viele Social Networks (bzw. nicht so viele mit ausreichend Nutzern, dass Sie interessant sind für die großen Firmen).  Versuchen sie selbst welche zu gründen (wie bspw. Bertelsmann mit Bloomstreet ?) und scheitern damit oder haben sie Erfolg ?

Auf jeden Fall spannend.


Startupweekend

26. September, 2007

Also das Startupweekend war anscheinend ein voller Erfolg, da ich es zeitlich letztendlich doch nicht mehr geschafft habe kriegt ihr hier nur ein par Hinweise auf Berichte über das Startupweekend. Ich bin gespannt wie sich das Edelbild entwickeln wird:

Es scheint als wäre die gesamte Prominenz des Internets dort gewesen außer mir natürlich ;-)

Auf jeden Fall lassen die Blogbeiträge der anderen auf ein Interessantes WE schließen und ich hoffe es gibt bald wieder etwas ähnliches. Ich werde beim nächsten mal alles daran setzen die Teilnahme zu schaffen. Soweit so gut mal wieder. Wenn jemand von etwas ähnlichem hört meldet Euch bitte bei mir.


Lange nichts neues

26. September, 2007

Sorry für das lange nicht melden. Ich war viel unterwegs und hatte nebenbei viel zu tun. Musste aufgrund von Terminen sogar das Startupweekend in HH absagen, was mich nach wie vor sehr ärgert… War jemand da und hat etwas zu erzählen ?


Das letzte für heute von Schwarzekarte

17. September, 2007

denn ich habe so viel zu tun…

Habe gerade von Schwarzekarte.de Post erhalten:

Du besitzt ab heute wieder das Recht neue Mitglieder zu schwarzekarte einzuladen. Zu diesem Privileg wurdest Du als einer unter wenigen ausgewählt. Dieses Privileg ist nicht dauerhaft und kann sich wieder verändern. Wir haben gerade erst einen Einladungsstopp von einigen Monaten durchsetzen müssen, um den familiären Charakter von schwarzekarte nicht zu verlieren. Vereinzelt wollen wir nun mit ausgewählten Mitgliedern den qualitativen Wachstum wieder zulassen. Die Auswahl derer, die einladen dürfen setzt sich aus diversen Komponenten zusammen, wie z.B. Aktivität, Herkunft, Freundeskreis und anderen internen Kriterien.

Wir bitten Dich, mit Deinem Recht einladen zu dürfen, bedächtig und umsichtig umzugehen, damit schwarzekarte die familiäre und nette Gemeinschaft bleibt, die es im Augenblick ist.

Vielen Dank,

Dein schwarzekarte-Team

Ohne es böse zu meinen. Mich nervt diese möchtegern Exklusivität. Dauernd hin und her mit jetzt darfst du einladen jetzt nicht und überhaupt und hokuspokus. Ich kenne keinen der gerne im SK netzwerk drinnen wäre es aber nicht geschafft hat weil er keine Einladung bekommen hat. (jetzt neu übrigens cosmonited genau der gleiche quatsch). Auch den Nutzen bezweifele ich langsam ein bisschen. Aber mein Hauptmanko: Eine angeblich hoch exklusive elitäre Veranstaltung und dann: mieses Design, dass kann man besser machen. Bsp. bei asmallworld.net welches wiederum als einziges mir bekanntes Netzwerk tatsächlich die Schotten dicht gemacht hat (ich bin nicht mehr reingekommen…) Allerdings kenne ich auch in diesem Netzwerk tausende von Leuten die dem Anspruch des Netzwerkes an sich selbst in keinster Weise erfüllen. Ich denke diese Exklusivitätsübertragung die ja offensichtlich von den Offline Pendants wie Rotarier oder ähnl. übernommen wurde funktioniert nur wenn man es ernst meint und bestimmte Kriterien festlegt von denen der Zugang abhängt und nicht willenlos die Mitglieder Einladungen verschicken lässt. Aber gut jedem das seine mal sehen ob sich diese invite only exklusivität auf dauer durchsetzt.


Hehehe

17. September, 2007

als Jurist kann ich euch dieses Tool welches ich bei zweinull gefunden habe  nicht ersparen :-D

abmahnr.de 

An sich noch nicht einmal eine schlecht Geschäftsidee aus Sicht eines Juristen… aber ich meine mich dunkel erinnern zu können das solche Massenabnahmen verboten sind. (Der blöde Elektromarkt soll ja ebenfalls König im Abmahngeschäft sein…) Übrigens zu Eurer (Schaden-)Freude vielleicht das hier: Abmahn Anwalt


Recht gehabt Pech gehabt

17. September, 2007

Habe ich vor kurzem Martin noch versucht zu erklären warum ich nicht glaube, dass mymüsli nicht geklont wird:

zu geringer Markt

zu Aufwendig mit dem Vertrieb

etc., etc.

Hat Webvogel  mich jetzt eines besseren belehrt und Martin recht behalten.

Das ganze ist an sich jetzt noch nicht sonderlich spannend, tauchen doch laufend Klone von anderen gut laufenden Internet Startups auf. Insbesondere werden Ideen die in Amerika gut laufen in Deutschland geklont. (Mashable berichtete) Berühmt „berüchtigt“ für diese Art des Geschäfte machens die Samwer Brüder. So das einige (wahrscheinlich zu recht) bei jedem neuen Klon die Brüder gleich im Verdacht haben (zweinull). Das besondere an dem mymüsli Klon: Die Amerikaner haben die Deutsche Idee übernommen. Old Europe mit neuen Ideen für den Neuen Kontinent. Eine schöne Geschichte die in meinen Augen auch zeigt das wir gar nicht immer hinterherhinken.

Und was soll man jetzt von geklauten Geschäftsideen in anderen Ländern halten. Ich persönlich würde es zunächst einmal als Kompliment verstehen. Immerhin findet jemand die Idee so gut, dass er sie kopiert. (Schließlich haben wir in der Schule auch nur von den Guten abgeschrieben…)  Solange die Sache natürlich mich nicht auf meinem Heimatmarkt angreift, dann wäre ich genervt.

Bleibt also zu hoffen, dass der myMüsli Klon sich zunächst auf die USA beschränkt. Und den Deutschen Jungs weiterhin viel Erfolg…


Bekanntheit eines Blogs und Zeit neben der Gründung

14. September, 2007

Ich habe vor einigem Tagen Martin von Startupblogger eine Email geschrieben mit der Frage wie er so viele Kommentare und Leser auf seinen doch verhältnismäßig jungen Blog bekommt. Martin ist bei Alexa ca. in den 600.000dern mein nur wenige Wochen jüngerer Blog ist hingegen weiterhin eher bei 7 Mio im Ranking. Aus Martins neuestem Post geht hervor das ich nicht der einzige bin mit der Frage wie man seinen Blog bekannt macht und außerdem es schafft regelmäßig noch für seinen Blog neben der Gründung zu schreiben.

Wegen der Leser oder den Kommentatoren kann ich dir auch nicht wirklich helfen. Dasselbe habe ich Paul schonmal erklärt. Ich denke, wenn man authentisch ist, regelmäßig bloggt und auch keine Kritik scheut, dann stellt sich der Erfolg von alleine ein. Oder irre ich mich da?

Das Martin wirklich nur darüber in so kurzer Zeit so erfoglreich geworden ist wage ich mal vorsichtig zu bezweifeln. Ganz so einfach wie er das schreibt ist es glaube ich doch nicht. Entweder man kennt in der Blogszene schon viele oder macht durch zahlreiche Links und Mails auf sich aufmerksam, oder irre ich mich hier ?

Nachdem mein Blog nach wie vor sehr unerfolgreich ist habe ich mich dann mal daran gemacht herauszufinden woran dies liegen könnte, wie ich das ändern kann und wo die Fehler liegen. Besonders hilfreich war hierfür die überarbeitete Bekannt-Mach-Anleitung von Robert. Sowie die Analyse von Cem Basman was einen guten Blog ausmacht.

Aufgrund dieser beiden Posts habe ich dann mal meinen Blog untersucht. Das ich authentisch schreibe wie Cem das fordert kann ich guten Gewissens von mir behaupten. Aber ich habe große große Fehler gemacht ;-( Und zwar: Erstens mich ausschließlich auf die riesiegen Themen gestürzt über die jeder schreibt… nicht sehr hilfreich da sich die Disukussionen dann auch auf den großen Blogs abspielen und wieder niemand zu mir kommt. Daneben habe ich oft nur über Sachen berichtet die mich persönliche interessieren ohne allerdings allzuviel neues zu berichten. Eventuell eine kleine Meinung dazu aber eben nicht mehr. Damit kriege ich dann zwar einen Trackback über den an einem Tag ein par Klicks kommen nach zwei Tagen kommt dann aber niemand mehr und interessiert hat es von denen die kamen wahrscheinlich auch niemanden. Besser waren dann schon klare Stellungsnahmen zu einzelnen Themen. (Das mache ich eigentlich sehr gerne im echten Leben… diskutieren im Internet habe ich da noch Hemmungen, gerade wenn man die anderen nicht kennt und nicht so sicher ist wie diese das eine oder andere auffassen…). Bei solche klaren Statements kam dann auch schonmal ne Reaktion. (Seltsamerweise hatte ich am ersten Tag gleich zwei Kommentare und dann wochenlang gar nichts… Anfängerprämie ? Gibts sowas dem neuen Blogger aus Nettigkeit mal was hinschreiben???)

Jetzt habe ich mir überlegt nur noch das zu schreiben was mich interessiert oder gerade beschäftigt. Das ist bestimmt auch mal ein aktuelles Thema aber eben (wie auch jetzt) nicht immer. Mal sehen ob es was bringt, bisher noch nicht. Geduld Geduld.

Was ich mich bei Martin immer Frage: Die Blogroll hat ungefähr 10.000 Links… Bringt einen das nach vorne. Ich habe auch noch tausend Seiten die ich regelmäßig anschaue und spannend finde, aber soll ich die wirklich alle in die Blogroll aufnehmen. Sind die Eitelkeiten anderer Blogger so groß, dass dies zu einem höheren Interesse auch an meinem Schreibzeug führt ? Keine Ahnung ich werde weiter rumprobieren. Das Problem ist ja auch: Ich will keinen mega traffic sondern interessierte Leser mit denen man diskutieren kann etc… Kommt her !

Jetzt zum Thema Gründung und Bloggen gleichzeitig.

Auch mir fällt es manchmal schwer neben der Gründung zu bloggen. Am Anfang ging es noch besser aber inzwischen… Puh. Dennoch finde ich meistens Abends Mittags und zwischendrin immer Zeit Gedanken niederzuschreiben und dann zu posten. Ich hoffe ja nach wie vor auch das ich nicht auf dauer alleine hier blogge. Freue mich auch wenn andere Gründer sagen sie wollen gemeinsam mit mir hier bloggen. (Das macht das Ganze spannender, da mehrere Startups in einem Blog bei der Gründung begleitet werden können, auch ein Appell an Martins Emailer :-) ) Und etwas Zeit findet man schon. Da man die Blog Szene im Rahmen einer Gründung sowieso verfolgen sollte hat man die Inspiration und muss diese dann nur noch in Worte fassen. Zeit ist für mich also nur ein begrenztes Problem. Natürlich hat man mal Termine und kommt dann nicht dazu, aber dafür dann an anderen Tagen wieder mehr. Und es macht auch Spass, noch mehr wenn jemand kommentiert, aber vielleicht kommt das ja noch mit der Geduld habe ich es nicht so… (gerade gelesen, dass auch wechselstoff die gleichen Sorgen plagen, aber bislang wird es besser).

Ergänzung:

Ich will euch nicht vorenthalten welche anderen Artikel und Tipps ich noch zu dem Thema gefunden habe, vielleicht spart es anderen die gerade keine Zeit haben etwas Recherche Arbeit:

Tipps u.a. zu SEO von WordPress Blogs von Benedikt

Anfängebeschreibung von finger zeig

Softwareguide Anleitung zum bloggen

Kurze Reaktion von Markus auf Cems Artikel


Selbstwahrnehmnung und Fremdwahrnehmung

13. September, 2007

Während die meisten Blogger die ich kennengelernt habe (mich eingeschlossen) die Blogsphäre als relevantes journalistisches Medium zu betrachten welches durchaus einen Beitrag zur Meinungsfindung liefert sehen das „echte“ Journalisten offensichtlich anders. (Kritisch zu dieser Selbsteinschätzung Spreeblick) Laut einer aktuellen Studie der newsmedia benutzen 74% der Journalisten selten bis nie Blogs zur journalistischen Themenfindung. In Bezug auf die Nutzung von Blogs als journalistische Quelle sieht es noch schwärzer aus 82% nutzen Blogs hierfür nicht bzw. eher selten. Die Journalisten bewerten Blogs als unglaubwürdig, vertrauen ihnen nicht oder bemängeln mangelnde journalistische Standards.
Ich finde die Studie sehr interessant. Einige der Ergebnisse finde ich allerdings nicht sonderlich überraschend. Zunächst einmal ist meine Erfahrungen das die meisten Blogs nur von Menschen gelesen werden die entweder selbst schon einen Blog schreiben oder aber sehr tech affin sind. Der 0815 User des Internets nutzt Blogs glaube ich nur sehr wenig. So ist es nicht verwunderlich das der impact der Blogs auf die öffentliche Meinung nur sehr gering ist. (Dazu auch der Artikel von Spreeblick oben).

Die Glaubwürdigkeit der Blogs die bemängelt wird ist für mich nur zu gut nachvollziehbar. Sie liegt meines erachtens aber in der Natur der Sache. Blogs sind Meinungen ! (so auch Robert Basic in seiner Blog Anleitung) Und Meinungen sind subjektiv überspitzen und schreiben gerade das was sie schreiben wollen. D.h. aber auch das Sie immer als etwas unseriös und unglaubwürdig rüberkommen. Vorstellen könnte man sich das ungefähr so wie wenn die Tagesschau nur aus Kommentierungen bestehen würde oder in der FAZ nur Kommentare ständen… Toll dann habe ich die Zeitung gelesen und kenne die Meinungen von 20-30 Leuten. Vielleicht schaffe ich es sogar mir daraufhin eine relativ objektive Vorstellung der Geschehnisse zu bilden. ABER: Lieber lese ich doch gleich einen objektiv recherchierten Artikel und weiss sofort was Sache ist.

Während einige Leute der Auffassung sind Blogger nehmen sich zu wichtig sind andere insbesondere Blogger der Meinung wir unterschätzen uns noch gewaltig. Für mich stellt sich weniger die Frage nach der Wichtigkeit oder Unwichtigkeit des Blogs es stellt sich gerade anhand der Studie und eigener Erfahrungen eine andere Frage:

Welchen Reiz haben Blogs warum werden Sie so viel gelesen (und geschrieben), wenn die große Mehrheit sich nicht hierfür interessiert und faktisch nur eine kleine Community die Blogsphäre ernsthaft verfolgt ? Diese Frage kann ich nur für mich beantworten: Ich lese Blogs gerade wegen der Meinungen sehr gerne. (Vielleicht aus reiner Neugier an Menschen?) Auf jeden Fall finde ich es hochspannend zu wissen was andere über dies oder jenes denken. Ich muss das alles nicht so sehen wie die und freue mich auch immer über die Diskussionen die ich gestalten und mitverfolgen kann. Als Nachrichtenquelle sehe ich Blogs nur bedingt an. (Ich glaube ernsthafte Nachrichten in Blogs kriegt man umfassend nur über Web Themen, belehrt mich gerne eines besseren). Für mich sind Blogs vielmehr ein internetbasierte Form des Austausches, offline vergleichbar vielleicht mit einer großen Diskussionsrunde oder mit einer Podiumsdiskussion (Top Blogger auf dem Podium, Normalos im Publikum mit gelegentlichen Wortmeldungen).

Sieht man Blogs so ist es auch nicht weiter schlimm, wenn man kaum wahrgenommen wird. Denn man ist ja Teil einer Diskussion und es ist grundsätzlich nicht weiter wichtig, ob auch andere mitdiskutieren.

Soviel also mal wieder zur Wahrnehmung von Blogs und warum die fehlende Wahrnehmung durch den Rest der Welt vielleicht nicht so schlimm ist wie einige denken.


Frisches Geld für Facebook neue Strategie

12. September, 2007

Facebook will angeblich weitere 35 Mio US $ über eine Finanzierungsrunde einnehmen. (Berichtet elab). Diese Nachricht verwundert zunächst in Anbetracht der Börsengangspekulationen über Facebook. Warum ein solcher noch nicht bevorsteht wird aber in o.a. Artikel gut erklärt. Ich frage mich hingegen etwas anderes: Wie schafft es Facebook mit 250 Mitarbeitern das 40 Mio User Netzwerk am laufen zu halten (und das sehr gut) während studiVZ bei 3 Mio Usern bereits 140 Mitarbeiter hat. (inzwischen muss man sagen das Netzwerk aber auch recht stabil läuft). Facebook nimmt das Geld wohl auch auf um einen Strategiewechsel einzuläuten und zwar soll in Zukunft mehr auf Firmenzukäufe gesetzt werden was Facebook bisher überhaupt nicht gemacht hat.

Eine weitere Frage die sich mir bei jedem Facebook Artikel wieder stellt: Wird Facebook unser heißgeliebtes studiVZ irgendwann ablösen. Da es den Usern ausreicht in einem Netzwerk zu sein und dieses aufgrund der größeren Internationalität Facebook sein wird. (erste Freunde von mir löschen schon ihre Accounts im studiVZ) Auf jeden Fall bin ich was diese Frage betrifft weiter sehr gespannt…

Eine weitere interessante Information: Der Schaden der durch den Facebook Nutzer entsteht. So verlieren Britische Unternehmen täglich  € 200 Mio. täglich. Diese Summe ist schon enorm. Man müsste diese mal dem volkswirtschaftlichen Nutzen von Facebook und den dadurch gepflegten Kontakten gegenüberstellen. Im Zweifel schadet Facebo0k also mehr als es nützt… (Sollte ich in meinem Startup sobald wir mehr sind Social Networks verbieten ;-) )


Planungen, Zufälle und durchwachte Nächte…

11. September, 2007

Zunächst einmal: Alle seit Jahren durchdachten Pläne wie ich möglichst schnell nach dem Studium mit einem Top Team mein Startup gründe sind gnadenlos gescheitert. (die Idee für mein Startup hatte ich schon vor gut 2 1/2 Jahren) Dazu hatte ich ja früher schon mal geschrieben. Nach meinen ersten Investoren Termin der sehr positiv verlaufen ist gingen bei mir durchwachte Nächte los in denen ich viel viel ndachdenken musste. Aber zunächst zu dem Investor, wie findet man den eigentlich ? Neben den üblichen Quellen im Internet lernt man oft über Bekannte jemanden kennen oder man kennt jemanden der jemanden kennt. (Ich behaupte mal jeder kennt irgendwen der wieder einen kennt der dann einen solchen Investor kennt) Das Problem ist dann nur noch die Ansprache und der Kontakt zu dem Investor zu finden. Meistens läuft es über eine Empfehlung oder man fragt tausendmal den Bekannten des Bekannten nach den Kontaktdaten und schreibt den Investor dann selbst an (am besten eine kurze Mail). Zur Zeit sind Investoren auch relativ aufgeschlossen für angehende Gründer. Die Investoren die ich kennengelernt habe habe ich immer entweder per Zufall (Email in irgendeinem Verteiler, irgendwo auf einer Veranstaltung) oder über Bekannte kennengelernt. Zurück zu der Nachdenkphase nach meinen ersten Investorengespräch. Klar war nach dem Gespräch das ich das ganze Projekt ersteinmal alleine anschieben sollte. (Natürlich ist geplant einen zweiten Partner hinzuzuholen aber den muss man auch erstmal finden). Außerdem habe ich einen „Old“ Economy Investor, d.h. keine hervorragenden Kontakte in die Online Welt kein Know How im Internetbereich. Diese beiden Punkte haben mir gut zu denken gegeben. Erstens meine ich ein Partner ist immer sehr wichtig, allein schon um sich gegenseitig gelegentlich Mut zuzusprechen und zum anderen halte ich das Online Know How auch nicht für völlig unwichtig. Bezüglich letzterem habe ich dann entschieden das meine Erfahrungen in dem Bereich ausreichen und ich ansonsten immer noch auf einen Informatik Bruder und diverse Freunde und Bekannte aus der Startup Branche zurückgreifen kann. Und was den Partner betrifft bin ich guten Mutes einen zu finden, da meine Idee eigentlich jeden sofort überzeugen müsste… :-) Auf jeden Fall habe ich mich dann für das Startup und gegen Promotion in Argentinien oder Master in Neuseeland entschieden (die Angebote lagen auf dem Tisch) und es bis heute noch nicht bereut. (Man sollte bei der letzten Aussage berücksichtigen das ich gerade erst angefangen habe…)